Tobias Nass, Lantagskandidat von Pro NRW für Solingen ist ein ehrlicher Mensch.
Im Gegensatz zu seiner Partei hat er gegenüber dem Solinger Tageblatt seine rechtsextreme Jugend gestanden, während die Parteizentrale in Köln noch munter Blödsinn verbreitet.
Das auch Herr Nass es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, offenbart er selber – während er gegenüber dem ST erklärte:
„Mit der extrem rechten Szene habe ich meine Jugend verbracht, bis zu meinem 25. Lebensjahr.“
spricht sein eigener Internetauftritt eine ganz andere Sprache.
Nass ist (gerade noch) 30 Jahre alt – 2010 minus fünf sind eben nicht 2008 – das Jahr, in dem er am 19.07. bei studi-vz Mitglied wurde.
Selbstdarstellung eines notorischen Lügners und überzeugten Nazis
Dass er sich selber als rechts einstuft – geschenkt. Aufschlussreicher da schon eher seine Mitgliedschaft in der Gruppe “Blaue Flecken, Kopfschmerzen, Filmriss? Es muss Sonntag sein!” – die blauen Flecken seien ihm jedenfalls von Herzen gegönnt.
Dass er aber erst seit dem 19.07.2008 Mitglied ist, belegt deutlich, was von Nass’ Aussasgen gegenüber dem Solinger Tageblatt zu halten ist – Alles Lüge, Herr Nass!
Unter dem Album-Titel “In Gedenken an” präsentiert Nass verstorbene Nazi-Aktivisten:
Jürgen Rieger, Nazi-Anwalt, von Mai 2008 bis zu seinem Tod im Oktober 2009 stellvertretender NPD-Vorsitzender
Friedhelm Busse, freiwillig bei der Waffen-SS und letzter Vorsitzender der verbotenen Nazi-Partei FAP.
“Ehre wem Ehre gebührt” – bei solchen Huldingungen seiner politischen Vorbilder wirken seine Distanzierungen von der Nazi-Szene nicht sehr gleubwürdig …
“Wenn wir uns auf der Straße begegnen, grüßt man sich halt. ” so Nass zum Solinger Tageblatt über seine Kontakte zum Aktivisten der AG Rheinland, der regionalen Organisation der sogenannten “Autonomen Nationalisten“, Michael Schneider aus Solingen.
Die Bilder, auf denen er mit dem AG-Rheinland-Aktivisten zu sehen ist, seien „vier, fünf Jahre alt“. Vielleicht stamme eins der jüngeren Fotos aber auch aus dem Jahr 2007 – aufgenommen in einer der „zwei, drei Gaststätten, wo man mal hingeht“. „Das ist jedoch Vergangenheit“
Interessant, das Herr Nass für seine Sauftouren (siehe oben …) extra bis nach Gera fährt, dumm für ihn auch der Titel des Albums, unter dem die Bilder auf seinem Profil zu finden waren – Sommer 2009.
Gekonnte Selbstdarstellung – Nass im Nazi-Outfit mit anderen Hackfressen.
Und weil’s so scheisse ist, hier nochmal der Klassiker in ganzer Pracht
Das alles hat Nass selber noch bis Anfang diesen Jahres als seine Visitenkarte im Netz gehabt und frühestens im Sommer 2008 eingestellt. Die Bilder aus Gera unter dem Albumtitel Sommer 2009 belegen eindeutig, dass seine Kontakte zu Michael Schneider sich keineswegs auf das zufällige Treffen auf der Strasse oder in einer Kneipe beschränken und von spätestens 2007 kann keine Rede sein.
Herr Nass ist kein geläuterter Rechtsdemokrat mit einer schmuddeligen Jugend, das ist das Profil eines überzeugten Nazis (was seine Vorbilder beweisen), der beste und intensivste Kontakte zur militanten Szene der sogenannten ‘Autonomen Nationalisten‘ pflegt.














